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Ein unerwartetes Schlüsselprodukt100 Gramm Trauben, 200 Gramm Äpfel und 300 Gramm Birnen bildeten um 10.00 Uhr die erste Mahlzeit. Um 12.30 Uhr aß ich 300 Gramm Mispeln und 120 Gramm Wabenhonig. Vier Stunden später kam ich „zufällig“ in der Küche vorbei, sah den Teller mit den Früchten von der Korallen-Ölweide und aß davon einen Teelöffel, das entsprach einer Menge von 4 Gramm: Die Früchte entwickelten beim Zerkauen ein himmlisches Aroma und riefen eine der intensivsten himmlischen Phasen der letzten Wochen hervor. Da war ich wohl ganz unerwartet auf ein Schlüsselprodukt gestoßen! Um 17.00 Uhr fuhr ich in die Sauna des Trierer Stadtbades. Im Außenbereich mit seinen Holzhütten fühlte ich mich fast so wohl wie in den Bergen Unter dem Wasserfall, der sich ins Kaltwasserbecken ergoss, wurde das Wohlgefühl sogar noch ein bisschen stärker: Solche Momente gaben genau wie lebendige Nahrung nicht nur Kraft, sondern hatten meiner Meinung nach auch eine reinigende Wirkung. Reinigend wirkten auch Saunagänge: Ich war heute dreimal heftig am Schwitzen, das erste Mal um 17.30 Uhr während eines Salzaufgusses. Dieser bestand aus zwei Teilen: Der erste diente dem „Anschwitzen“, dann ging es hinaus in den Duschbereich. Dort konnte man sich mit Salz einreiben. Anschließend ging es mit dem Salz auf der Haut zurück in die Sauna. Beim zweiten Teil wurde es noch um einiges heißer als beim ersten. Der zweite Gang um 19.00 Uhr hatte es ebenfalls in sich. Dieses Mal kamen zu Beginn des Aufgusses Mentholkristalle auf den Ofen. Der Saunameister meinte es heute besonders gut mit seinen Gästen: Es war nicht nur ratsam die Augen geschlossen zu halten, allzu tief Luft holen durfte man auch nicht. Da ich mich – wie fast immer – in eine der Ecken der oberen Bank gelegt hatte, bekam ich Gott sei Dank nur die Ausläufer der intensiven Mentholwelle zu spüren. Hinterher wurde dreimal aufgegossen und es wurde ähnlich heiß wie beim Salzaufguss. Dieser Aufguss nannte sich übrigens Überraschungsaufguss. Das letzte Mal war ich um 20.00 Uhr beim Vitaminaufguss in der Sauna. Die Duftnote war eine Kombination aus Pfirsich und Sliwowitz, einer meiner Lieblingsduftnoten. Anschließend stand auf einem Tisch eine Platte mit aufgeschnittenem Obst, Orangen und Ananas, für die Gäste bereit. Mein Bedarf an Obst war für heute jedoch schon gedeckt, so dass ich mich nach dem Abduschen gleich in die Fluten des Kaltwasserbeckens stürzte. Die Aufgüsse waren heute alle extrem feurig. Passend dazu waren in den beiden Ruhepausen zwischen den Gängen immer wieder die Sirenen der Feuerwehr zu hören. Was das wohl alles zu bedeuten hatte?! Beim Stöbern im Internet fand ich später zum Thema „Feuer“ auf der Seite www.purymaryam.de folgende Zeilen:
Mit diesen Zeilen begann die Beschreibung des Elementes „Wasser“:
Das Abendessen begann um 21.15 Uhr mit 170 Gramm Feldsalat. Das Hauptgericht bestand aus dem Fleisch eines Muffelwildnackens samt zerkaubarer Teile der Wirbelkörper und dem Knochenmark. Die Mahlzeit zog sich bis um 23.15 Uhr hin. Ich befreite nämlich mit Hingabe die Wirbelkörper auch vom letzten Fitzelchen Fleisch, so genial schmeckte es. Die Fleischportion war mit 940 Gramm selbst für meine Verhältnisse überaus groß. Jetzt blieb abzuwarten, wie sie sich verdaute und welche Auswirkungen sie auf meinen geistigen Zustand und damit meine Schöpfung haben würde!
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Diese Seite wurde zuletzt am 5. Februar 2018 um 13.40 Uhr GMT geändert. |