Unsere heutige Tour beginnt mit einer Fahrt mit der Bergbahn von Chur hinauf auf den Churer Hausberg Brambrüesch. Zahlreiche Downhill-Biker nutzen an diesem Tag denselben Service wie wir, weshalb wir uns einen Moment gedulden müssen, bevor die Reise in die Höhe beginnt. Doch schon beim ersten Stopp werden wir belohnt, hier der beeindruckende Ausblick vom Känzeli, der Zwischenstation, hinunter auf die Stadt Chur:
Beim Känzeli steigen wir in die kleinere Gondel um und erreichen wenig später die idyllische Hochebene von Brambrüesch:
Hier oben auf der Hochebene sind wir keineswegs allein, viele Sonntagsspaziergänger sind auf den breiten Wegen unterwegs. Die Aussicht von hier oben ins Schanfigg und hinüber zum Churer Joch ist aber auch einfach grandios:
Besonders jetzt im Frühling fasziniert der Kontrast zwischen den saftigen, grünen Bergwiesen und den teilweise noch verschneiten Gipfeln in der Ferne. Wir lassen den Trubel der Hochebene bald hinter uns und folgen zu Beginn einem asphaltierten Weg, der uns sanft zur Malixer Alp hinaufführt:
Dabei bietet sich uns immer wieder ein wunderbarer Ausblick auf das markante Churer Joch:
Schon bald erreichen wir den Waldrand, wo die Asphaltstrasse endet und in einen Schotterweg übergeht. Auf einer Lichtung passieren wir die zu einem Picknick einladende Edelweisshütte. Ab hier wird der Weg schmaler und verwandelt sich in einen Pfad, der uns Richtung Galtialp führt. Der Weg fordert uns heute einiges ab: Immer wieder versperren umgestürzte Bäume oder Schneefelder den Pfad, sodass wir nur langsam vorankommen:
Direkt über uns thront der Dreibündenstein:
Doch trotz kleiner Hindernisse ist es ein herrlicher Genuss, durch diese unberührte Natur zu wandern:
Ankunft an der Galtialp:
Hier haben wir den höchsten Punkt unserer heutigen Strecke erreicht. Von nun an geht es stetig, aber sehr angenehm bergab:
Ein Blick zurück auf die Galtialp:
Der weitere Abstieg:
Wenig später öffnet sich uns zum ersten Mal der Blick ins Tal hinunter nach Churwalden:
Die Landschaft zeigt sich immer wieder von ihrer schönsten Seite:
Beeindruckende Baumriesen säumen unseren Weg:
Nach insgesamt neun abwechslungsreichen Kilometern erreichen wir schliesslich unser Tagesziel Churwalden:
Unsere Wanderung endet an der Bushaltestelle „Funerschhus“. Von dort aus bringt uns das Postauto bequem zurück nach Hause.
Mein Fazit:
Die Mischung aus gemütlichen Maiensäss-Siedlungen, schattigen Waldabschnitten und dem grandiosen Panorama macht die Tour sehr kurzweilig. Ein absolutes Highlight für alle, die alpine Ausblicke ohne extreme Anstrengung suchen. 
Toureninfos:
- Start: Brambrüesch (Bergstation Bergbahnen Chur)
- Ziel: Churwalden (Talstation Pradaschier oder Dorfzentrum)
- Route: Brambrüesch – Malixer Alp – Churwalden
- Distanz: Ca. 9 km
- Dauer: Etwa 2,5 Stunden
- Höhenmeter: Ca. 280 m Aufstieg / 660 m Abstieg
- Schwierigkeit: Leicht (T1/T2); sehr gut markierte und teils gepflegte Wanderwege.
- Highlights: Fahrt mit der Panorama-Gondelbahn, Aussicht auf das Calanda-Massiv, idyllische Maiensässe bei Brambrüesch.
































































































